Welche Bewegungsstörungen eignen sich für tiefe Hirnstimulation?
  • Fortgeschrittene Parkinson-Krankheit
  • Tremor-Erkrankungen (Essentieller und Dystoner Tremor)
  • Dystonien (fokale Dystonien wie der Blepharospasmus oder die zervikale Dystonie, segmentale oder generalisierte Dystonien)
Wie startet man mit tiefer Hirnstimulation?

Stationärer Kurzaufenthalt zur Planung (3-4 Tage):

  • Standardisierter Levodopa-Test bei Parkinson-Betroffenen
  • Neuropsychologische Untersuchung
  • Planungs-MRT

Stationärer Aufenthalt zur Operation (7-10 Tage):

  • Interdisziplinäres Team aus Spezialisten der Neurochirurgie und Neurologie
  • Je nach Erkrankung und Patient individuell in Dämmerschlaf oder Vollnarkose
  • Dünne Sonden (Drähte) werden millimetergenau ins Gehirn eingesetzt
  • Stimulator (Batterie und Gerät) wird unter die Haut im Bereich der rechten Brust platziert

Stationäre Rehabilitation (2-4 wöchig)

Wie geht es danach weiter?
  • Engmaschige Anbindung in unserer Spezialambulanz für tiefe Hirnstimulation
  • Optimierung der Einstellungsparameter und Anpassung der Medikation (in der Regel starke Reduktion)
Was bieten wir?
  • Ambulanz und Tagesklinik für tiefe Hirnstimulation
  • Stationäre Behandlung
  • Rund-um-die-Uhr Notfalldienst
  • Ausführliche Untersuchung und Aufklärungsgespräche mit Patienten und Angehörigen
  • Begleitung und ununterbrochene Betreuung während der Operation und im Anschluss
  • Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Schrittmacherfunktion den individuellen Bedürfnissen angepasst
Interdisziplinäres Team aus Neurologie und Neurochirurgie

Neurologie

  • Prof. Dr. Bernhard Haslinger
  • PD Dr. Tobias Mantel
  • Dr. Mortimer Svec
  • Silke Zwirner
     

Neurochirurgie

  • PD Dr. Chiara Negwer
  • Dr. Viktor Eisenkolb