Morphometrie

Die Kernspintomografie oder auch Magnetresonanztomografie (MRT) ist die wichtigste technische Untersuchungsmethode für Patient*innen mit Multipler Skerose (MS). Dies gilt sowohl für die Diagnosestellung als auch die Verlaufsbeurteilung. Momentan werden im klinischen Alltag jedoch nahezu ausschließlich die für diese Erkrankung typischen, umschriebenen Veränderungen (Läsionen) in der weißen Substanz des zentralen Nervensystems herangezogen.

Ziel unserer Arbeitsgruppe ist die Verbesserung der Analyse der Läsionen in der weißen Substanz, um größere Gruppen von Patient*innen besser und automatisiert untersuchen zu können; so kann das Läsionsausmaß mit anderen Messergebnissen (z.B. aus der klinischen Untersuchung, Fragebögen, Laborwerten aus dem Nervenwasser oder Blut inklusive genetischer Marker) in Beziehung gesetzt und die MS besser verstanden werden. Darüber hinaus arbeiten wir daran, andere Aspekte, d.h. über die genannten Läsionen hinaus gehende Veränderungen bei der MS mittels MRT zu erfassen.

Wir arbeiten eng mit den anderen neuroimmunologischen Arbeitsgruppen unserer Klinik und insbesondere der Neuroradiologie unseres Hauses zusammen. Unsere Arbeitsgruppe ist Teil des TUM-Neuroimaging Center (TUM-NIC(link is external)). Wir sind in das PhD-Programm Medical Life Science and Technology(link is external) und die Graduate School of Systemic Neurosciences(link is external) der Ludwig-Maximilians-Universität eingebunden.

Leiter

  • Prof. Dr. Mark Mühlau


Mitarbeiter

  • Dipl.-Math. Matthias Bussas
  • Dr. med. Christina Engl
  • Markus Lauerer
  • Dr. med. Viola Pongratz
  • M.Sc. Tun Wiltgen
  • Dr. med. Alexander Wuschek